ESC mit dem Umweltzeichen zertifiziert
Der Eurovision Song Contest 2026 macht’s vor – er wurde mit dem Umweltzeichen für Events sowie für Green Producing zertifiziert.

Der Song Contest 2026 findet zum 70. Jubiläumsjahr in der Stadthalle Wien statt. Diese Gelegenheit haben sich der ORF und die Stadt Wien nicht entgehen lassen, um bei dem Großevent ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen. Es wird nicht nur eine CO2e-Bilanz der Veranstaltung erstellt – wie auch 2015 schon wurde die Veranstaltung mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Green Events zertifiziert. Hinzu kommt dieses Jahr auch die Zertifizierung mit dem Umweltzeichen für Green Producing. Die pulswerk GmbH hat die Umweltzeichen-Zertifizierungen geprüft, um deren Richtigkeit und Unabhängigkeit sicherzustellen.
Damit sind viele Nachhaltigkeits-Maßnahmen verbunden, zum Beispiel:
- Die Stadthalle Wien ist mit dem Umweltmanagementsystem EMAS zertifiziert.
- über alle Catering-Bereiche hinweg wurde eine BIO-Quote von über 60% erreicht. Damit geht der ESC weit über die Anforderungen des Umweltzeichens hinaus. Die BIO-Zertifizierung des Teilsortiments erfolgte durch BIO Austria. Damit repräsentiert das Catering die Prominenz der BIO-Landwirtschaft in Österreich mit ca. 27% der landwirtschaftlichen Fläche.
- Getränke aus Mehrwegverpackungen wurden eingesetzt, wo immer Mehrweg möglich war. Außerdem wurde aus Mehrweg getrunken: Eingesetzt wurden Mehrweg-Bechern aus 100% recyceltem Material aus der gelben Tonne bzw. dem gelben Sack, entlang eines vollständig österreichischen Wertstoffkreislaufs eigens produziert.
- Auf der Bühne kamen 100% LEDs und 100% Ökostrom zum Einsatz.
- Viel Wert gelegt wurde auf eine umfassende Kommunikation zur öffentlichen Anreise, zur Barrierefreiheit und anderen sozialen Aspekten.
- Auch die Side-Events im Eurovision Village am Rathausplatz wurden berücksichtigt und mit dem Prädikat ÖkoEvent der Stadt Wien umgesetzt.
Dieses Riesen-Projekt wird auch in einem Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert, welcher für Sommer erwartet wird. So sollen nicht nur die österreichischen Partner:innen, sondern auch die Veranstalter:innen des ESCs der künftigen Jahre von den Erfahrungen aus 2026 lernen.