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Olympische Jugend-Winterspiele 2012 – eine Partnerveranstaltung von Green Events Austria
Die maßgeblichen Gründe, warum Innsbruck als Austragungsort gewählt wurde, waren die vorhandene Infrastruktur und die Fähigkeit, den Schwung einer Sportveranstaltung für die Entwicklung einer Zukunftsperspektive nützen zu können. Die Perspektive des 21. Jahrhunderts ist Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit, wofür diese Spiele ein gutes Beispiel abgeben.
Von 13. bis 22. Jänner 2012 finden in Innsbruck erstmals in der olympischen Geschichte Jugend-Winterspiele statt. Mehr als 1.000 jugendliche Athleten im Alter zwischen 15 und 18 Jahren werden sich in diesen zehn Tagen in allen Wintersportdisziplinen messen. Die maßgeblichen Gründe, warum das IOC vor vier Jahren die Stadt Innsbruck als Austragungsort für die „Youth Olympic Games 2012“ gewählt hat, waren die vorhandene Infrastruktur und auch die nachgewiesene Fähigkeit, den Schwung einer Sportveranstaltung für die Entwicklung einer Zukunftsperspektive nützen zu können. Die Perspektive des 21. Jahrhunderts ist Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit, wofür diese Spiele ein gutes Beispiel abgeben können.Frühzeitig wurden von den Organisatoren Bemühungen gestartet, in allen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – ökologische Verantwortung, wirtschaftlicher Nutzen und sozialer Ausgleich – zur olympischen Bestnote zu gelangen. „Gemeinsam mit Vertretern des Landes Tirol, der Stadt Innsbruck, den Innsbrucker Verkehrs- und Kommunalbetrieben und der Neuen Heimat Tirol entwickelten wir im Frühjahr 2010 maßgeschneiderte Nachhaltigkeitsprojekte. Bei knappen Zeit-, Personal- und Budgetressourcen ging es uns um maximale Umsetzbarkeit und Beispielwirkung“, so Jürgen Steinberger, Bereichsleiter für Personal, Finanzen und Sonderprojekte der Jugendspiele 2012 GmbH. „In der Vorbereitung profitierten wir auch von den Erfahrungen, die uns über das Österreichische Ökologie-Institut im Rahmen von Green Events Austria – einer Initiative des Lebensministeriums - vermittelt wurden.“
Der Erfolg dieser Arbeit kann sich bereits vor der offiziellen Eröffnungsfeier sehen lassen. Das Olympische Dorf als Unterkunft für Athleten und Betreuer ist in einer Passivhaus-Wohnhausanlage der „Neuen Heimat Tirol“ eingerichtet. Nach Ende der Spiele und Übergabe der 440 Wohnungen an die zukünftigen Bewohner werden diese dauerhaft von den geringen Energiekosten profitieren. Die Anlage im Zentrum von Innsbruck bietet – neben dem hohen Energiestandard – auch gute Voraussetzungen, um alltagstaugliche Mobilitätslösungen umsetzen. So werden bspw. Radabstellplätze in bester Erdgeschoßanlage angeboten.
Während der Spiele werden die Unterkünfte mit 1.600 hochwertigen Möbelgarnituren von Schindel&Holz, einem sozial-ökonomischen Betrieb aus Lienz in Osttirol, ausgestattet. Der Betrieb hat sich bei der europaweiten Ausschreibung für diesen Auftrag durchgesetzt, bei dem erstmals nachhaltigkeitsbezogene Kriterien bei der Zuschlagsvergabe in dieser Dimension berücksichtigt wurden. Nach den Spielen wird die Möbelausstattung der Weiterverwendung, überwiegend in karitativen Einrichtungen im Land Tirol, zugeführt, womit sich der Kreis der Nachhaltigkeit schließen lässt. „Die Wertschöpfungskette bleibt damit zu 100% in Österreich vom Rohstoff über die Produktion bis zur nachhaltigen Nutzung“, so Steinberger.
In der zentralen Sportstätte „Olympiaworld“ ist die Umwelt- und Ressourcenschonung bereits seit der EURO 2008 großgeschrieben. In dieser Zeit wurde ein Umweltmanagementsystem eingerichtet. Seit 2010 wird in der Eishalle die Abwärme der Kältemaschinen für das Heizsystem in den angrenzenden Räumen genützt. Alleine in der Saison 2009/2010 konnten dadurch eine Million Kilowattstunden Energieaufwand eingespart werden.
Über eine Vorgabe „100% Mehrweg im Catering“ wird bei den Jugendspielen die Höchstnote für Abfallvermeidung erreicht. Ein sozialökonomisches Unternehmen baute anlässlich des Großevents, mit Unterstützung des AMS und des Landes Tirol, erstmals ein Verleih- und Reinigungsservice für Geschirr und Mehrwegbecher auf. Dieses System wird ab dem Jahr 2012 allen Tiroler Gemeinden und Eventorganisatoren angeboten, die Sport- oder Kulturveranstaltungen mit einem hohen Qualitätsstandard organisieren wollen. Damit können bis zu 90% aller Abfälle, die bei Veranstaltungen üblicherweise anfallen, eingespart werden.
Etwas schwieriger gestaltete sich das Thema „Mobilität“: Nachdem Teams aus aller Welt zu den Spielen anreisen werden, sind Emissionen und Klimaeffekte nur schwer zu vermeiden. Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe und der Verkehrsverbund Tirol bieten aber vor Ort durch Kombitickets und ergänzende Shuttle-Services die besten Voraussetzungen, um Unterkünfte, Sportstätten und Sideevents möglichst klimaschonend erreichen zu können.
„Olympische Spiele sind immer auch ein einmalige Gelegenheit für kulturelle Erlebnisse und den Aufbau einer positiven Zukunftserwartung. Wir wollen allen jungen Menschen in Innsbruck und Tirol, vor allem aber den Gästen aus anderen Ländern zeigen, dass Nachhaltigkeit gelebt und auch gefeiert werden kann“, so Jürgen Steinberger abschließend.
In der zentralen Sportstätte „Olympiaworld“ ist die Umwelt- und Ressourcenschonung bereits seit der EURO 2008 großgeschrieben. In dieser Zeit wurde ein Umweltmanagementsystem eingerichtet. Seit 2010 wird in der Eishalle die Abwärme der Kältemaschinen für das Heizsystem in den angrenzenden Räumen genützt. Alleine in der Saison 2009/2010 konnten dadurch eine Million Kilowattstunden Energieaufwand eingespart werden.
Über eine Vorgabe „100% Mehrweg im Catering“ wird bei den Jugendspielen die Höchstnote für Abfallvermeidung erreicht. Ein sozialökonomisches Unternehmen baute anlässlich des Großevents, mit Unterstützung des AMS und des Landes Tirol, erstmals ein Verleih- und Reinigungsservice für Geschirr und Mehrwegbecher auf. Dieses System wird ab dem Jahr 2012 allen Tiroler Gemeinden und Eventorganisatoren angeboten, die Sport- oder Kulturveranstaltungen mit einem hohen Qualitätsstandard organisieren wollen. Damit können bis zu 90% aller Abfälle, die bei Veranstaltungen üblicherweise anfallen, eingespart werden.
Etwas schwieriger gestaltete sich das Thema „Mobilität“: Nachdem Teams aus aller Welt zu den Spielen anreisen werden, sind Emissionen und Klimaeffekte nur schwer zu vermeiden. Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe und der Verkehrsverbund Tirol bieten aber vor Ort durch Kombitickets und ergänzende Shuttle-Services die besten Voraussetzungen, um Unterkünfte, Sportstätten und Sideevents möglichst klimaschonend erreichen zu können.
„Olympische Spiele sind immer auch ein einmalige Gelegenheit für kulturelle Erlebnisse und den Aufbau einer positiven Zukunftserwartung. Wir wollen allen jungen Menschen in Innsbruck und Tirol, vor allem aber den Gästen aus anderen Ländern zeigen, dass Nachhaltigkeit gelebt und auch gefeiert werden kann“, so Jürgen Steinberger abschließend.
09.01.2012, GreenEvents


Olympische Jungend-Winterspiele 2012