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Cover des Nachhaltigkeitskonzeptes Österreich-Schweiz zur EURO 08
Foto: Hans Ringhofer

3 Nachhaltigkeitsbereiche – 12 Themen

Das Nachhaltigkeitskonzept zur EURO 08 umfasst zwölf Themen, welche die drei Bereiche Umwelt, Wirtschaft und Soziales/Kultur abdecken.

Bereich 1: Umwelt
In vier Kernbereichen – Umweltmanagement, Energie und Klimaschutz, Mobilität sowie Ressourcennutzung und Abfall – liegt die Zielsetzung darin, sowohl bei den einzelnen Stadien als auch bei allen weiteren Veranstaltungen in den beiden Austragungsländern zu einer Verbesserung der Umweltsituation beizutragen. Indem der Ressourcenverbrauch minimiert wird und verstärkt moderne Umwelttechnologien eingesetzt werden, soll eine positive Umweltbilanz erreicht werden. Zudem sollen Standards für künftige Großveranstaltungen gesetzt werden.
 
Ziel ist auch, dem Klimaschutz durch eine Treibhausgas-Bilanz der Veranstaltung und durch die maximale Reduktion zusätzlicher Emissionen bestmöglich zu entsprechen. Die EURO 2008 sensibilisiert die Akteure in ihrem Zuständigkeitsbereich für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt. Ressourcenmanagement soll positiv wahrgenommen werden. 
 
Bereich 2: Wirtschaft
Zielsetzung im Bereich Wirtschaft ist es, die Infrastrukturmaßnahmen nach langfristig tragfähigen Kriterien auszurichten sowie einen möglichst hohen Anteil regionaler Produkte und Dienstleistungen bei Veranstaltungen im Umfeld der EURO 2008 zu erreichen.
 
Durch gezielte Projekte sollen möglichst langfristige Beschäftigungseffekte erzielt werden, die auch nach der  EURO 2008 Bestand haben (v. a. im Bereich Tourismus, Logistik, Eventmanagement, Creative Industries). Gezielte Investitionen im Vorfeld der EURO 2008 (auch im Bereich Umweltstandards, Energie, Umweltzeichen resp. Öko-Labels) sollen den Qualitätsstandard der Tourismusbetriebe verbessern. 
 
Bereich 3: Soziales/Kultur
Im Bereich Soziales/Kultur ist die Zielsetzung, durch die EURO 2008 deutliche Zeichen der Völkerverbin-dung und gegen alle Formen des Rassismus zu setzen. Es handelt sich dabei um ein Maßnahmenbündel im sozialintegrativen und interkulturellen Bereich sowie um eine Verbreitung hin zur Koordination der Fan- und Besucherbetreuung in Hinblick auf die EURO 2008.  
 
Der Fußball-Großevent EURO 2008 wird für größere Bevölkerungsgruppen nicht direkt in den Stadien zugänglich sein. Daher sollen über ein breit gefächertes Veranstaltungsangebot außerhalb der Stadien Frauen, Kinder, Jugendliche, Familien sowie ältere Personen angesprochen werden.  
 
Alle Veranstaltungen der EURO 2008 sollen für Behinderte barrierefrei zugänglich sein. Durch Berücksichtigung von standardisierten Maßnahmen soll Behinderten der Zugang zu den Aktivitäten der EURO 2008 ermöglicht und zugleich die Überwindung der auch gedanklichen Barrieren gefördert werden. Weiters sollen durch die EURO 2008 nachhaltige Effekte auf den Fußball in den beiden Austragungsländern sowie Impulse in Richtung Breitensport/Gesundheitsvorsorge ausgehen. 
 
 
Die 12 Themen

  • Umweltmanagement
  • Energie und Klimaschutz
  • Verkehr
  • Ressourcen und Abfall
  • Wirtschaftsstandort
  • Tourismus
  • Infrastruktur
  • Regionale und Bio-Produkte/Fairtrade
  • Fanarbeit
  • Barrierefreiheit/Hindernisfreiheit
  • Jugend und (Fußball-)Kultur
  • Prävention und Jugendschutz 
 

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19.04.2010, Bereichsverantwortliche EN-Seiten